Ich schreibe jetzt einen Blog – oder fixe Ideen waren noch immer die Besten :)

Warum schreibe ich einen Blog

Tja ehrlich gesagt war das wirklich mal wieder so eine fixe Idee von mir – wie ich sie öfter mal habe und die mein Umfeld so ab und an in Verzweifling stürzen. Als mir der Gedanke in den Sinn kam hatte ich noch nicht mal wirklich eine Ahnung, was ein Blog überhaupt ist. Aber nur weil man das nicht weiß, heißt es ja nicht, dass man es nicht trotzdem tun kann.

Als ich meiner Freundin Larissa von der Idee erzählte einen Bog zu schreiben kam ihre prompte Antwort ‚erst vor ein paar Tagen hab ich zu meiner Mama gesagt, die Micha müsste einen Blog schreiben‘ – na toll. Und irgendwie fand ich so auch niemanden, der mir die Idee wieder ausgeredet hat, alle fanden es gut also was bleibt mir übrig als zumindest mal anzufangen und mich zu informieren.

Erst mal habe ich dann Google gefragt was so ein Blog überhaupt ist, was man tun muss und wie das so funktioniert – Google hat ja glücklicherweise auf fast alle Fragen eine Antwort. Naja, das was ich da gefunden hab, hörte sich gar nicht so dramatisch und recht einfach an. Also los gar nicht erst lange drüber nachdenken sondern einfach mal machen – einen Vorsprung im Leben haben diejenigen, die handeln, während andere sich erst besprechen oder noch überlegen.

Laut Internet musste ich zunächst mal eine Homepage erstellen … das hatte ich früher schon ein paar Mal gemacht also kein Problem – dachte ich. Aber meine Seiten waren bisher feste Seiten und nicht dynamisch mit Beträgen, Kommentaren und Newslettern – aber soooo schwer konnte das ja nicht sein. Das Programm WordPress ist das Rätsels Lösung – so hieß es zumindest auf zahlreichen Seiten und in diversen andern Blogs.

Die Installation war noch einfach aber dann ging es ja erst los. Ich hatte keine Ahnung von irgendwelchen Widgets oder Plugins geschweige denn von einem Mailingprogramm, Newslettern oder Mailinglisten aber gut, jetzt hatte ich die Seite schon mal gebucht und bezahlt. Einen Rückzieher konnte ich jetzt auch nicht mehr machen zumal ich auch schon vielen Menschen erzählt hatte, dass ich jetzt einen Blog schreibe …

Tja, jetzt hab ich seit ein paar Wochen meine eigene Blogseite. Von Widgets und Plugins hab ich immer noch nicht wirklich eine Ahnung aber immerhin weiß ich jetzt schon mal, was das überhaupt ist. Ob mein Mailsystem funktioniert wird die Praxis zeigen und da werde ich noch einiges an Zeit investieren müssen, um wirklich hinter die ganzen Funktionen zu kommen. Also wenn ihr euch für den Newsletter anmeldet, wundert euch nicht, wenn nicht alles perfekt ist und läuft – ihr müsst auf jeden Fall nach der Anmeldung eure E-Mailadresse bestätigen, um tatsächlich in den Newsletter aufgenommen zu werden. Kann sein das die Mail im Spamordner landet.

Worüber schreibe ich den jetzt eigentlich??

Immerhin, der Plan steht noch und ich bin eifrig bei der Sache was die Seitenprogrammierung betrifft. Doch worüber sollte ich schreiben, was sollten meine wirklichen Themen sein und was begeistert mich so sehr, dass ich darüber schreiben muss und die Menschen meine Beiträge gerne lesen. Natürlich:

PFERDE

da kenn ich mich aus, darin bin ich Fachfrau und das beschäftigt mich seit 30 Jahren. Aber welches Thema ist so spannen, dass man die Leser begeistern kann und mit dem ich mich selbst auch gerne beschäftige??

Etwas zu schreiben, was mich nicht begeistert, dazu habe ich keine Lust und so ist im Laufe der folgenden Stunden und Tage die Idee entstanden, in meinem Blog über Menschen und ihre Pferde zu schreiben. Dabei möchte ich nicht nur die Menschen und Pferde vorstellen sondern auch deren Schwierigkeiten und Probleme betrachten und dazu gute und praxisnahe Tipps geben. Ob über Haltung, Fütterung, Reitweisen, Bewegung, Bodenarbeit, Zubehör oder Pferdetypen, das Gebiet rund um Pferde, Reiten und Fahren ist vielseitig und irgendwie laufen mir ja eh immer wieder neue Geschichten über den Weg.

Jeder Pferdemensch hat eine andere Geschichte zu erzählen, hat andere Träume, Wünsche und Vorstellungen von seiner Beziehung zum Pferd, der Art es zu halten und die gemeinsame Zeit zu verbringen. Einer reitet gerne alleine durch die Gegend um abzuschalten, der anderen fährt jedes Wochenende aufs Turnier, der nächste geht nur spazieren und erfreut sich so an seinem Tier.

Ich möchte euch berichten, was die Menschen bewegt, was sie mit den Pferden verbinden, welche Beziehung sie zu ihnen haben und was ihre Herausforderungen sind. Das interessiert mich, das bewegt mich und ich glaube das bewegt auch euch. Spannende Geschichten verbunden mit praktischen Tipps. Daneben möchte ich euch Fachleute rund um die Pferde vorstellen. Trainer, Stallbetreiber, Physiotherapeuten, Betreiber von Reitsportgeschäften oder Wanderreitstationen Auch sie alle haben ihre Beweggründe und können sicherlich zu vielen Themen gute und umfassende Tipps und Tricks verraten.

Nachdem ich den Plan in Gedanken soweit gesponnen hatte, kam die Überlegung ob es nicht schon einen Blog gibt, der sich damit beschäftigt. Lohnt es sich darüber zu schreiben, wer kommt für mich in Frage, wen kann ich euch vorstellen und wo findet ich die passenden Geschichten. Das war mit kurzer Überlegung recht schnell klar – ich kenne zahlreiche Menschen, die selber Pferde besitzen und ich bin viel unterwegs. Überall findet man kleine und große Ställe und damit Menschen und ihre Pferde. Daher möchte ich nicht nur die Geschichten zu den Menschen schreiben, die ich bereits kenne, sondern euch auch von neuen Begegnungen erzählen.

Doch wie komme ich nun eigentlich wirklich dazu einen Blog zu schreiben??

Tja, ich verschlinge Bücher mehr als ich sie lese und der Gedanke ein eigenes Buch zu schreiben, beschäftigt mich schon seit vielen Jahren. Worüber ich schreiben sollte und wollte wusste ich nicht. Dann kam das Schicksal ins Spiel.

Im Frühjahr dieses Jahres mussten wir nach über 20 Jahren die Stute meiner Mutter einschläfern lassen. Natürlich kam bald die Überlegung für sie ein neues Pferd anzuschaffen und damit war auch die Idee zum Buchtitel geboren – Der Traum von eigenen Pferd. Genauso fix wie die Idee den Blog zu schreiben war die Idee mit dem Buch – heute der Gedanke, morgen schon das halbe Buch fertig.

Da ich diesen Traum seit nunmehr fast 30 Jahren lebe und bereits seit meinem 14. Lebensjahr ein eigenes Pferd besitze, weiß ich sehr gut um die Wünsche und Vorstellungen von Pferdemenschen und auch von deren Träumen und Illusionen, die sie mit einem eigenen Pferd verbinden. Doch im Laufe meiner Jahre als Pferdebesitzerin, Stallbetreiberin und Trainerin habe ich zahlreiche Menschen erlebt, die sich ein Pferd angeschafft haben und am Ende alles andere als glücklich waren.

Die unterschiedlichsten Beweggründe sind hier angeführt worden und ich freue mich immer sehr darüber, wenn ein Paar, welches echte Startschwierigkeiten hatte, dann tatsächlich gemeinsam auf die Beine kommt und zusammenwächst. Es gibt doch fast nichts Schöneres als die völlige Harmonie mit seinem Pferd. Sich aufeinander verlassen können, grenzenloses Vertrauen und das Wissen, das einem ein 500 kg schweres Lebewesen folgt.

Doch dazu ist ein langer und oft steiniger Weg nötig und es ist schade, wenn man aufgibt oder aufgeben muss, ehe man das Ziel erreicht hat. Pferde sind Seelen, sie verzeihen fast alles und ertragen viel, gerade daher ist es mir ein großes Anliegen, für das Wohl der Pferde einzutreten, die Pferdebesitzer in die Pflicht zu nehmen und dafür zu sorgen, dass die Pferde ein gutes Leben haben können.

Ähnlich wie manchen Pferdemenschen mit ihren Pferden ging es mir nun mit meinem Buch. Die Illusion war schön, das Buch zu schreiben einfach, aber das drum herum war nochmal was ganz anderes. Das Design, die richtigen Fotos finden und ein schönes Cover erstellen war dann wieder ein anderes Thema. Für die Bilder war es mal war es zu heiß, dann das Licht nicht gut, dann hatten die Pferde keine Lust, es gab zu viele Fliegen usw. Meine Freundin Larissa hat sich als geduldige und unermüdliche Fotografin und Beraterin gezeigt und so sind tausende schöner und lustiger Bilder entstanden, von denen ich euch hier im Blog ganz bestimmt das ein oder andere  zeigen werde.

Das Buch ist fertig und muss nur noch endgültig veröffentlicht werden doch irgendwie fehlte mir die Idee, wie ich meinen Bog, der nun auch schon seit einigen Wochen auf seinen Startschuss wartet, beginnen kann. Letzte Woche habe ich Larissa dann mal gefragt was ich schreiben soll – sie sagte nur ‚ist doch egal – fang halt einfach mal an‘.

Tja und das habe ich jetzt hiermit getan.

In meinem ersten Blogartikel habe ich euch meine Beweggründe und Ziele dargelegt. In den nächsten Wochen, Monaten und hoffentlich Jahren werden wir hoffentlich viel Spaß haben und viele interessante Geschichten hören. Ich freue mich darauf und auf viele Anregungen, Ideen und Kommentare. Wenn euch ein bestimmtes Thema interessiert, her damit. Ich werde versuchen möglichst viel und möglichst neutral zu allem zu schreiben was mich und euch bewegt.

Vielleicht habt ihr ja Lust eure eigene Geschichte zu erzählen??? Meldet euch einfach bei mir.

Bald im Handel erhältlich

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